+32 9 385 87 23

Antibiotikafreies Konzept

Jeder kennt wohl den Gang der Dinge. Um einen sicheren Start zu haben, wird im ersten Silo beim Start von Mastschweinen eine Antibiotikakur verabreicht. Oder Milchkühe erhalten präventiv eine Antibiotikakur, um bakteriellen Infektionen, und damit einer Mastitis, vorzubeugen. Vielleicht haben wir auch die Berichte über die Verbreitung der antibiotikaresistenten Bakterie ESBL bei Hühnern und darüber gelesen, dass diese Bakterie auch immer mehr bei Menschen angetroffen wird …

 

Was wird in der Schweinezucht geschehen, wenn jetzt keine medizinhaltigen Futtermittel für Mastschweine mehr verabreicht werden dürfen?

Angesichts der Entwicklung in der Schweinezucht während der letzten Wochen und Monate sieht es nicht danach aus, dass sich die Qualität der gelieferten Ferkel verbessern wird. Der Halter von Schweinen verdient schließlich kein oder zu wenig Geld, um sich einigermaßen über Wasser halten zu können und wird Sparmaßnahmen ergreifen. Die ersten Formen der Einsparung laufen darauf hinaus, dass auf bestimmte Impfstoffe verzichtet wird und Prästarter, welche die Ferkel im Darmbereich optimal vorbereiten, nicht mehr oder im geringeren Maße verabreicht werden.

Die daraus entstehenden Folgen sind zwar in der Ferkelphase noch zu übersehen, aber wenn diese Ferkel in den Mastschweinestall verlegt werden, merkt man doch, dass sie einen sehr minimalen Grundwiderstand haben. Wenn dazu die Tatsache kommt, dass keine Antibiotika mehr verabreicht werden dürfen, sieht sich der Schweinezüchter gezwungen, andere Maßnahmen zu ergreifen. Mastschweine werden es ab dem ersten Immunitätstief mit Streptokokken, PIA usw. zu tun bekommen.

 

Mastitis ist in den meisten Milchviehbetrieben die größte Kostenursache.

Unter dem Druck eines niedrigen internationalen Milchpreises industrialisiert sich die Milchviehbranche in hohem Tempo. Eine Kuh muss hoch produktiv sein oder sie wird abgegeben. Gewollt oder ungewollt. Gewollt, weil die Milchabgabe zu niedrig ist, ungewollt, weil es sich im Prinzip um eine hochproduktive Kuh handelt, die jedoch unter Krankheit oder Unfruchtbarkeit leidet. Mastitis ist nach Fruchtbarkeitsproblemen der wichtigste Grund, produktive Kühe abzugeben, und in den meisten Betrieben die größte Kostenursache.

Ein hoher vorzeitiger Abgang weist auf ein mangelhaftes Wohlbefinden der Tiere hin, was für die Milchviehhalter hohe (veterinäre) Kosten mit sich bringt. Antibiotika werden deshalb häufig vorbeugend verabreicht.

 

Widerstandstief

Während des Abkalbens machen nahezu alle Kühe ein Widerstandstief durch, das zu ärgerlichen Erkrankungen wie Mastitis, Gebärmutterentzündung usw. führen kann. Außerdem haben viele Kühe dann Probleme mit einer negativen Energiebilanz, wobei (zu) viel Körperfett abgebaut wird und die Gefahr einer schleppenden Milchkrankheit und Leberverfettung sehr reell wird.

Allerdings können dieses Widerstandstief und die negative Energiebilanz vermieden werden, ohne Antibiotika zu verabreichen.

 

Natürliche Additive als Alternative zu Antibiotika

Nutrika hat schon seit einigen Monaten Versuchsprojekte in verschiedenen Märkten abgeschlossen, um zu sehen, wie ihre Additive als Alternative zu Antibiotika dienen können. Nutrika legt den Schwerpunkt auf die maximale Förderung des natürlichen Widerstands. Feldversuche haben erwiesen, dass man auch einen sorgenlosen, antibiotikafreien Start mit Hilfe unserer Produkte erreichen kann.